industrialPhysics
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Entwickler machineering GmbH & Co. KG
Aktuelle Version 1.6
(30. Juni 2013)
Betriebssystem Microsoft Windows
(XP, Vista, 7, 8)
Kategorie Physik, Simulation
Lizenz proprietär
Deutschsprachig ja
www.machineering.de

industrialPhysics ist eine physikbasierte Simulationssoftware (Physiksimulation) der Firma machineering zur realgetreuen Simulation mechatronischer Produktionssysteme.

Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

industrialPhysics ist eine 3D-Physiksimulation mit Echtzeitfähigkeit. Durch den Einsatz der Mehrkörpersimulation lassen sich mechatronische Anlagen, SPS und Roboter simulieren, sowie Testläufe erstellter SPS-Programmierungen überprüfen. industrialPhysics ist ausgerichtet für industrielle Simulationsanwendungen in den Bereichen Entwicklung, Inbetriebnahme, Produktion und Vertrieb.

Integrierte Physik Engine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

industrialPhysics ist eine Starrkörpersimulation (engl. Rigid-Body Simulation). Durch die Zuordnung von physikalischen Eigenschaften, lassen sich u.a. komplexe Materialflussszenarien real wiedergeben wie z.B. Fördern, Palettieren, Ordnen, Stau und Gedränge von Prozessgütern und Kinematik. „Gut“-Ablauf und umfangreiche Problembetrachtungen bzw. Ausnahmebetrachtungen sind leicht möglich.

Modellbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Simulationsmodelle werden direkt aus CAD-Daten erstellt; eine physikalische Modellbildung bzw. Anlegen und Pflegen von Bibliotheken im industrialPhysics ist nicht vorgesehen. Der Import von CAD-Daten gängiger CAD-Systeme erfolgt über die STEP-Schnittstelle, für z.B.

Änderungen des CAD-Modells durch integrierten CAD-Kern im industrialPhysics wird unterstützt.

HIL-Anbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

HIL-Anbindung (Hardware in the Loop) zahlreicher SPS-Typen über TCP / IP für z.B. Siemens, Beckhoff, Schneider Electric, B&R, CoDeSys. Funktion HIL-Engineering erfolgt im 3D.

Roboterbibliothek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

industrialPhysics verfügt über eine Bibliothek mit bis zu 800 vordefinierten Roboterkinematiken. Die Anbindung erfolgt als Slave-Kinematik eines SPS-Ablaufs. Sensorik und Aktorik sind in den Roboterablauf integriert.

SPS Simulation und Code Generierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die HIL-Anbindung kann im industrialPhysics Steuerungscode für zahlreiche SPS-Typen generiert werden. Ausgabe des Codes erfolgt im strukturiertem Text nach IEC 61131. Dialektvarianten für Siemens S7-SCL und CoDeSys ST.

Collaborative Engineering[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit industrialPhysics wird das Continuous Commisioning ermöglicht. Es kann als bereichs- und standortübergreifende Simulations- und Entwicklungsplattform agieren mit folgenden Vorteilen:

  • Live-Zusammenarbeit von Entwicklern an einem integrierten Datenmodell in der nativen Entwicklungsumgebung:
  • Kontinuierlicher Abgleich durch Simulation bei kleinsten Änderungen
  • Live-Zusammenarbeit in einer Mechatronik-Projektgruppe, auch standortübergreifend (analog War-Room oder Cloud)
  • Sofortiges Lösen von interdisziplinären Fragestellungen
  • Datensicherung im PDM
  • Kein langwieriges Speichern, Umformatieren und Laden von Datenmodellen, da jeder Entwickler mit seinem nativen System arbeitet

industrialPhysics Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ultimate Control Generation
  • Professional HIL
  • Advanced Control Design
  • industrialPhysics Sales
  • industrialPhysics Viewer / Player

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Simulation für die Optimierung des Energieverbrauchs in Verpackungsmaschinen, in: Economic Engineering (2013), Nr. 6/2013, S. 30 - 31 (pdf)
  • Georg Wünsch: Methoden für die virtuelle Inbetriebnahme automatisierter Produktionssysteme. IWB-Forschungsberichte, Band 215. München 2008. ISBN 978-3-8316-0795-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


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